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Winterspaß Teil zwei: Mittelstreckler im Schnee |
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Nach dem gelungenen Winterauftaktlehrgang im Dezember im beschaulichen Balderschwang im Oberallgäu, nutzten einige Läufer jetzt das Hochplateau der Ramsau am Dachstein für einen weiteren Abstecher zum Wintersport. Mit einer Lage von 1.100 bis 1.700 Metern Höhe und rund 160 Kilometern Skilanglaufloipen bietet die Region optimale Bedingungen.
Neben dem „Feinschliff“ an den individuellen Skilanglauftechniken standen auch spezifische Lauftrainingseinheiten auf dem Programm. Fokus des Lehrgangs war der Grundlagen- und Kraftausdauerbereich.
Der Lehrgang, der in Kooperation zwischen dem Thüringer Leichtathletik-Verband und dem Deutschen Leichtathletik-Verband insbesondere Bundeskaderathleten offen stand, wurde vom Sportdirektor des Thüringer Leichtathletik-Verbandes (TLV), Steffen Große, geleitet. Er arbeitete mit dem TLV-Stützpunkttrainer Enrico Aßmus zusammen.
Optimale Bedingungen Die Gruppe mit dem Vize-Europameister über 1.500 Meter, Carsten Schlangen (LG Nord Berlin), sowie weiteren Hoffnungsträgern wie den Erfurtern Wolfram Müller und Sebastian Keiner profitierte von den optimalen Schneebedingungen, die Trainingseinheiten im Skilanglauf bis zu 50 Kilometern Gesamtlänge zuließen.
Das nordische Vorzeigezentrum mit Leistungsdiagnostik, Sportmedizin und Trainingssteuerung wird höchsten Ansprüchen gerecht. Dort kann ganzjährig trainiert werden.
Dadurch kam bei den Läufern auch das disziplinspezifische Training nicht zu kurz. Einige geschwindigkeitsorientierte Läufe auf dem bis zu 25 Kilometer pro Stunde schnellen Laufband vervollständigten den Belastungsalltag.
Schneeräumen auf dem Dach
Freizeitaktivitäten wie das Räumen der Dächer von den großen Schneemassen, der Bau einer Schneebar oder ein langer Fußmarsch mit Schneeschuhen auf dem Sonnenplateau direkt am Fuß der Dachsteinsüdwände brachten Abwechslung in den Trainingsalltag.
In einem waren sich alle Teilnehmer einig: Eine Wiederholung im Jahr 2013 soll es auf jeden Fall geben.
Zum Artikel auf Leichtathletik.de
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... im Flachland des Emslandes geboren worden wäre, sondern, sagen wir, etwa 800km weiter südlich, 500km weiter westlich und 1000m weiter oben, dann hätte ich in den letzten Jahre vermutlich nicht immer wieder versucht, 3 3/4 Stadionrunden so schnell wie möglich zu umrunden. Vermutlich hätte ich mir nach den ersten wankenden Schritten im Kindesalter Bretter untergeschnallt... und dann wäre alles vermutlich etwas anders gelaufen. Genau: Auf Skiern.
Nicht das jetzt jemand glaubt, ich sei nicht glücklich damit, wie alles gekommen ist - im Gegenteil! Im Winter darf ich Loipe um Loipe und im Sommer Stadionrunde um Stadionrunde laufen. Und weil sich das so wunderbar ergänzt, beziehungsweise für mich das eine nicht ohne das andere sein kann, bin ich seit zwei Tagen wieder im Schnee: in Ramsau am Dachstein.

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Am gleichen Tag Geburtstag und Silvester feiern, und trotzdem gut trainieren? "Dit jeht nich", sagt der Berliner, "Entweeda fei'an oda treeniern". "Geht doch", sagt der Trierer. "Machste mit beim Silvesterlauf".

Gesagt, getan! Heute bin ich also zum fünften Mal mitgelaufen beim Bitburger-Silvesterlauf in Trier - ein kleines persönliches Jubiläum also. Und die Stimmung des Publikums war wie immer ausgelassen - freudig warfen die Zuschauer den Läufern Konfetti entgegen.
Eine wirbelnde Konfettiwolke traf mich gleich in der ersten Runde. Bunt geblendet bekam ich nicht mit, dass die Arne-Äthiopier-Wolke schon davongestoben war... Das Rennen verlief aber trotzdem gut, gemeinsam mit Sören Kah nahm ich die Verfolgung auf und konnte mich als drittbester Deutscher und insgesamt Zwölfter als Mittelstreckler unter den vielen Langstrecklern behaupten.
Insgesamt stellt sich mir jedoch die Frage, ob der diesjährige Lauf den Zuschauern in Erinnerung bleiben wird: Selbst mir als professionellem Mittelstreckenläufer waren nicht alle vorne mitlaufenden Äthiopier, Marokkaner und Qataris bekannt. Und auch der sonst so lustige, freundschaftliche und internationale Läufer-Plausch zum Jahresende beschränkte sich auf wenige Gelegenheiten, weil viele Läufer nach dem Rennen direkt nach Hause fuhren.
Für mich war das Wochenende in Trier dennoch ein toller Jahresabschluss: Theateraufführung in und Feuerwerk an der Porta Nigra, Dauerlauf zum Aussichtspunkt über die Stadt und entlang der Mosel. Und nicht zuletzt ein Wiedersehen mit dem Organisationsteam des Silvesterlaufs.
Weiter Bilder vom Lauf in der Fotogalerie!
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Skilanglauf-Trainingslager Balderschwang |
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In den letzten zehn Tagen konnte ich endlich wieder meinem Lieblingshobby frönen: SKILANGLAUF!
In Balderschwang im Allgäu fiel der erste Schnee der Skisaison pünktlich drei Tage vor meiner Ankunft und gerade genug, damit die Loipenmaschinen die ersten Runden in den Schnee drücken konnten. Puh, Glück gehabt!
Mit mir im Winterglück war nicht nur mein Jugendtrainer Gerd Janning, sondern auch viele Athleten aus Thüringen. Unter ihnen Wolfram Müller und Sebastian Keiner. Unter der Führung von Steffen Grosse vom Thüringischen Leichtathletikverband drehten wir gemeinsam unsere Runden auf der Dorfloipe. Und nicht nur das: Steffen hat uns quasi den ganzen Tag über bespaßt. Ob Laufen, Schneeschuhwandern, Ski-Lauf-Kombination, Rennrad auf der Rolle, Planschen im Schwimmbad oder Stabi-Übungen. Und für den seltenen Fall, dass Steffen nichts mehr einfiel, gab es immer noch etwas zu besorgen im Skisport-Fachhandel.
Eigentlich habe ich gefühlt den ganzen Tag entweder trainiert oder gegessen - Athletenhimmel!
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Wenn die Tage trübe, regnerisch und kurz werden, stellt sich für jeden Athleten die Frage: wie schöpfe ich Motivation für mein tägliches Lauftraining? Die Antwort ist ganz einfach: Regelmäßige Leistungskontrolle. Klingt nicht ganz so motivierend? Na, wie wäre es dann mit regelmäßiger Leistungskontrolle plus Schmalzstulle oder eine Packung Gewürzspekulatius? Für all solch leckere Dinge laufe ich derzeit regelmäßig - wenn schon das Wetter keine Glücksmomente bietet.

Im Laufkalender gibt es in der Vorweihnachtszeit quasi jedes Wochenende einen Lauf, bei dem es für die Finisher Leckereien zu naschen gibt. Im Emsland haben sich Spekulatius- und Martinsgans-Läufe etabliert und in Berlin die Rennen um die Schmalzstulle. Beim traditionellen Ruderclub-Lauf in Tegel gibt es für jeden Finisher eine Roggenmischbrotscheibe mit Schmalzaufstrich.
In diesem Jahr konnte ich dabei meinen Trainer mit nur einem Leistungstest über die 10km-Distanz überzeugen, so dass ich die deftige Stulle uneingeschränkt genießen konnte. In den Jahren zuvor mussten wir immer noch bangen, denn manchmal drohte uns - die Schmalzstulle gerade zwischen den Zähnen - sofort der zweite Lauf im Anschluss.
Also, kleiner Lauftipp: Einfach mal längere Strecken für was Leckeres zurücklegen - und nicht nur die Kurzdistanz vom Sofa bis zum Kühlschrank. ;)
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